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R E I S E B E R I C H T T H A S S O S
(Nord-Ägäis)
(Urlaub 2005)
Hinweis: da der Reisebericht
recht lang geworden ist, wurde er in Unterkapitel aufgeteilt,
die direkt angesprungen werden können! |
Kapitel 1: Anreisetag,
Kavalla, Fähre, Hotel
Kapitel 2: Potos (Motorrad), Limenaria,
Psili Amos, Sun Beach
Kapitel 3: Theologos, Wasserfall Lakkos
Kastrinon, Kastro, Potos
Kapitel 4: Ruhetag, Motorrad-Tausch,
Abendessen in Theologos
Kapitel 5: Bergwerk, Kloster, Paradise
Beach, Marmor bei Alyki
Kapitel 6: Jet Ski (Albatros), Potos,
Wein am Strand
Kapitel 7: Limenaria, Metallia Beach,
Pefkari |
Kapitel
8: Maries, Skala Marion, Limenaria, Potos
Kapitel 9: Limenas/Thassos-Stadt, Skala
Prinos, Limenaria
Kapitel 10: Strandtag oder „eine
kleine Odyssee“
Kapitel 11: See von Maries, Gipfeltour
zum Ipsarion, Kastro
Kapitel 12: (Mikros-/Megalos-) Prinos,
Sk. Kallirachis, Limenaria
Kapitel 13: Paradise B., Sk. Potamia,
Kr. Ammoudia, Panagia
Kapitel 14: Abreisetag |
Kapitel 1: Anreisetag,
Kavalla, Fähre, Hotel
| 21.7.05 Donnerstag
04:00 Uhr: Aufstehen. Endlich war es soweit. Der Flieger sollte
um 07:15 ab Düsseldorf mit Richtung Kavalla starten.
Thassos selbst hat keinen eigenen Flughafen und deshalb muss
man ab Kavalla mit der Fähre auf die Insel übersetzen.
Die Koffer hatten wir gestern schon per Late-Night-Check-In
aufgegeben und nun warteten wir auf die Abholung durch das
Taxiunternehmen. Nach dem Abflug sind es bis zum Flughafen
bei Kavalla ungefähr 2 Stunden 15 min. Der Flug verlief
ruhig und kurz vor der Landung konnten wir den ersten Blick
auf Thassos erhaschen. Da es sehr dunstig war, blieb es mehr
beim Erahnen als Sehen. Aber für einen ersten Eindruck
reichte es: die Insel schien sehr gebirgig, aber auch sehr
grün zu sein. Beim Öffnen der Kabinentür schlug
uns gar nicht so eine Hitze entgegen, wie wir es erwartet
hatten. Es war etwas bedeckt und so um die 26 Grad warm. Nach
einem recht kurzen Aufenthalt im klimatisierten Flughafengebäude
fing uns schon die Reiseleitung mit ihrem Schild ein und lotste
uns zu dem entsprechenden Bus. Spannung: Würden wir wohl
bei dem richtigen Hotel abgesetzt werden? Die Frage stellte
sich uns, da unser Hotel, das Coral Beach in Potos, vor kurzem
verkauft worden war und nun einen anderen Namen (Hotel Atrium)
trug. Aber jetzt kam erst mal die Busfahrt zur Fähre.
Hm, über griechische Fähren hatte man ja schon so
manches
gehört... Aber es ging alles glatt und auch das Meer
war ruhig. Begleitet wurden wir während der Fahrt von
Schwärmen von Möwen, die versuchten, in der Gischt
der Bugwelle Fische zu ergattern. Teilweise sollte man sogar
Delphine beobachten können, die das Boot begleiten. Dieses
Glück hatten wir leider nicht. Beim Anlegen in Limenas,
der Hauptstadt der Insel, bekamen wir nur einen sehr kleinen
Eindruck von der Stadt, da der Fähranleger etwas außerhalb
liegt. Egal, hier würden wir auf jeden Fall noch mal
hinfahren, mit einem Leih-Motorrad. Unser Hotel liegt ziemlich
im Süden der Insel und somit stand uns noch eine Fahrt
von ca. 1,5 Stunden bevor. Endlich angekommen, übermüdet
und geschafft von der Anreise, machten wir die ersten Erfahrungen
mit dem Management des Hotels. Trotz Kontaktaufnahme durch
unser Reisebüro und ein persönlich geschicktes Fax
an das Hotel, mit der Bitte ein Zimmer im 1. Stock
zu bekommen, landeten wir im Erdgeschoss; mit Blick auf die
vor dem Hotel parkenden Autos. Neugierig untersuchten wir
das Zimmer: griechisch einfach gehalten mit kleinem Balkon
und einem kleinen Bad ohne Duschvorhang. Ah ja, dann würde
es wohl wieder heißen: „Flossen anziehen“
nach dem Duschen ;-). Jetzt war aber erst mal ein Nickerchen
angesagt. Mit neuen Kräften ging es danach an die Erkundung
der Umgebung: Das Hotel liegt wirklich phantastisch, ruhig
und nur durch den Pool und ein paar Bäume vom Strand
getrennt. Der Pool, inmitten eines schön angelegten Gartens,
war herrlich groß (weitere Informationen und Bilder
zum Hotel s. unsere Hotel-Infoseite). Das sanfte Rauschen
der Meeresbrandung lockte uns zu einem kleinen Strandspaziergang
Richtung Potos. Autsch, direkt in Wassernähe lagen ziemlich
viele kleine Kiesel, die das Barfußlaufen hier ziemlich
schwer machten. Ansonsten bestand der Strand und auch der
Meeresboden aus recht feinem Sand. Nach der Rückkehr
machten wir es uns in der Hotelanlage an der Poolbar zu unserem
ersten Abendessen unter griechischem Himmel und Olivenbäumen
gemütlich. Wieder auf dem Zimmer, wurde es plötzlich
draußen ziemlich dunkel und es fing an zu donnern. In
der ersten Nacht gleich ein heftiges Gewitter mit Sturzbächen.
Hoffentlich war das kein schlechtes Wetteromen.
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